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Neues von den Rohstoffen

05.12.2019


Bei Weizen ist in den letzten Wochen der Handel recht aktiv gewesen. Es ist jedoch bei allen Getreidearten zu erwarten, dass Angebot und Nachfrage in der (Vor-) Weihnachtszeit abnehmen werden. Der vermehrte Niederschlag im November hat sowohl positive als auch negative Auswirkungen: bei Winterweizen erschwert die zusätzliche Feuchtigkeit die Aussaat und kann daher zu niedrigeren Flächen in der EU führen - auf der anderen Seite kann die höhere Bodenfeuchtigkeit dem Wachstum des Sommerweizens im Frühjahr helfen.

Die Maisimporte in die EU laufen weiterhin gut, da Mais gegenüber dem Futterweizen preislich konkurrenzfähig bleibt. Beim Erntefortschritt liegt die USA und auch Frankreich noch hinter den Vorjahren. Speziell in der EU könnten die Importe, eventuelle Versorgungsengpässe abfedern. Der Handel berichtet von ersten Geschäften, die bis zur Ernte 2020 geschlossen worden sind. Wie jedoch die Ein- und Verkäufe im Gesamten aussehen bleibt noch unklar.

Wie in den letzten Wochen waren auch diesmal wieder die Gespräche zwischen USA und China ausschlaggebend für die Veränderungen an der Börse. Es erweckt den Anschein, dass man sich auch in den nächsten Wochen an ein „Auf“ und „Ab“ an der Börse gewöhnen kann. Der letzte Rückgang in den Terminkontrakten lässt sich dadurch erklären, dass eine Einigung im Handelsstreit erstmal vertagt wurde. Die Wetterbedingung in Südamerika sind derzeit gut. Interessanterweise sind die Importzahlen von China, trotz der herrschenden Schweinepest, noch nicht zurückgegangen. China bedient sich beim Soja aktuell vermehrt in Brasilien und Argentinien.