Die Errichtung einer hydrothermischen Aufbereitung für Ölfrüchte wurde im Zug des Programmes für die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes in der Periode 2023-2027 aus den Mitteln des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, dem Land Oberösterreich und der Europäischen Union unterstützt (GAP Strategieplan Österreich 2023-2027).
Die Investition umfasst die Errichtung einer Anlage zur hydrothermischen Aufbereitung von Ölfrüchten wie Sojabohnen und Rapssaat inklusive einer Flockierungsanlage für Bio und konventionelle Ware. Das Betreiben einer eigenen Aufbereitungsanlage für Ölfrüchte erforderte auch die Investition in eine Reinigungsanlage bei der Warenannahme sowie die Errichtung von zusätzlicher Lagerkapazität für die Lagerung vor und nach dem Veredelungsprozess. Das Projekt wurde in der geplanten Bauzeit umgesetzt und die Anlage wurde Ende 2026 erfolgreich in Betrieb genommen. Durch die Investition werden verstärkt Sojabohnen von regionalen Lieferanten verarbeitet und der Sojaanbau in der Region gestärkt. Gleichzeitig werden Co2-Emissionen durch Einsparung von Sojatransporten verringert.
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